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Am Freitag, den 8. Mai 2026, versammelten sich die Mitglieder des bayerischen Schulaufsichtsverbands Oberfranken zu ihrem traditionellen Jahrestreffen in der geschichtsträchtigen Europastadt Coburg. Der Tag bot eine gelungene Mischung aus fachlichem Diskurs, verbandspolitischen Neuigkeiten und kulturellem Highlight.
Dialog mit der Regierung
Nach einem herzlichen Empfang bei gemeinsamem Kaffee und Kuchen eröffnete der Bezirksvorsitzende Michael Hack die Tagung. In seiner Begrüßung betonte er die Wichtigkeit des persönlichen Austauschs in bewegten Zeiten.
Besonders erfreut zeigte sich der Verband über den Besuch hochrangiger Vertreter der Regierung von Oberfranken:
* Abteilungsdirektor Stefan Kuen und
* Sachgebietsleiter Stephan Doerfler
In ihren fundierten Referaten beleuchteten beide die aktuelle Situation an den oberfränkischen Schulen. Dabei standen vor allem die Schulentwicklung und die personelle Ausstattung im Fokus.
Auf den Spuren der Geschichte
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Die Vorsitzenden des BSV Oberbayern, vertreten durch Franz Mitterer, Uli Barth und Petra Fuchsbichler, trafen sich mit Sachgebietsleiter Stephan Haas zu einem intensiven und lösungsorientierten Austausch über zentrale Themen der Schulaufsicht. Im Mittelpunkt standen aktuelle Fragen zu Unterrichtsentwicklung, Fortbildung, Digitalisierung und Prüfungsorganisation der Staatlichen Schulämter. Herr Haas nahm zu zahlreichen Anliegen konkret Stellung und zeigte sich offen für Anpassungen.
Unterrichtsentwicklung
Die Vorsitzenden lobten das Projekt SMART Lesen und hoben die positiven Rückmeldungen aus den Schulen hervor. Herr Haas kündigte an, dass derzeit integrative Aufgaben mit Lösungen zu den Lesetexten in Jg. 5 erstellt werden. Seitens der Vorsitzenden wurde zudem nach vergleichbaren Unterstützungsangeboten im Fach Mathematik analog zu SMART Lesen gefragt. Herr Haas erklärte, dass hierzu bereits Überlegungen laufen. Zunächst müssten bestehende Angebote wie QuaMath in den Blick genommen werden. Anschließend könne geprüft werden, welche ergänzenden Maßnahmen sinnvoll eingebunden werden können.
Fortbildungsbereich
Ein weiteres Thema des Gesprächs war das neue Fortbildungsportal der Regierung von Oberbayern. Herr Haas erläuterte, dass damit alle Unterstützungssysteme, deren Angebote, Fortbildungen sowie Materialien erstmals übersichtlich gebündelt werden soll. Hintergrund sei, dass es bisher über 30 verschiedene Systeme gebe, deren Angebote oft kaum bekannt seien. Eine Schnittstelle zu FIBS werde geprüft. Der technische Start ist noch für April vorgesehen. Als erstes wird das Fach Deutsch mit den Lesebeauftragten eingepflegt, weitere Themen folgen sukzessive.
Angesprochen wurde auch die frühere Kooperationsveranstaltung „Guter Unterricht“ gemeinsam mit Schulämtern und Seminarleitungen. Aus Sicht des BSV Oberbayern wäre insbesondere der fachliche Austausch über Unterrichtsqualität, Lehrproben und Bewertungsmaßstäbe zwischen den Schulämtern weiterhin sehr wertvoll. Herr Haas betonte, dass er den fachlichen Austausch über guten Unterricht sehr unterstütze. Er berichtete, dass aktuell an der Planung eines neuen Formats gearbeitet werde, das die bewährten Erfahrungen aus der Kooperationsveranstaltung ‚Guter Unterricht‘ aufgreift. Ziel sei es, das bestehende Format gezielt zu modernisieren und an aktuelle Anforderungen anzupassen.
Die Vorstandschaft sprach das als knapp empfundene Fortbildungsbudget der Schulämter an. Zur aktuellen Budgetierung der Schulämter stellt Herr Haas klar: Derzeit werde mit 75 Prozent des Vorjahresbudgets gearbeitet, die finale Freigabe der restlichen Mittel erfolge turnusgemäß im Mai bzw. Juni. Dieses Vorgehen sei keine Kürzung, es sichere die Arbeitsfähigkeit in der Übergangsphase, bis die endgültigen Budgets feststünden. Haas unterstrich zudem, dass Oberbayern im landesweiten Vergleich immer noch überdurchschnittlich hohe Mittel für seine Schulämter bereitstelle. Herr Haas betonte, dass geplant sei, auch künftig wichtige Formate wie die Jahrestagung der Schulaufsicht und der Seminarleitungen zu finanzieren – trotz enormer Kostensteigerungen bei den Tagungshauskosten. Zudem werde durch die Bündelung von Mitteln für zentrale Maßnahmen – etwa für das Leseförderungsprojekt „SMART Lesen“ – sichergestellt, dass hochwertige Ressourcen und Fortbildungen allen Schulämtern effizient und kostendeckend zur Verfügung stünden.
Prüfungsorganisation
Ein zentrales Anliegen war die gerechtere Verteilung von Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärtern sowie - in der Folge - der Prüfungen auf die Schulaufsicht. Besonders Randregionen des Bezirks seien durch lange Anfahrten und erhöhten Zeitaufwand stark beansprucht. Diskutiert wurden verschiedene Lösungsansätze: eine ausgewogenere Zuweisung der Anwärter bereits im ersten Ausbildungsjahr, die stärkere Berücksichtigung langer Fahrzeiten oder die erweiterte Einbindung von Schulleitungen als Beisitzende in besonders belasteten Schulämtern. Herr Haas erklärte seine Bereitschaft, diese Stellschrauben zu prüfen.
Die digitale Niederschrift LAP II wurde grundsätzlich sehr positiv bewertet. Gleichzeitig wurden konkrete Verbesserungsvorschläge eingebracht: einzelne Formulierungen, fehlende Funktionsbezeichnungen in Auswahlfeldern, die Möglichkeit automatisierter Befüllung aus Excel-Dateien sowie die Bereitstellung ungeschützter Beobachtungsbögen. Herr Haas nahm diese Hinweise auf.
Einbindung der Schulaufsicht
Die Vorsitzenden wiesen darauf hin, dass teilweise der Eindruck entstehe, Fachberatungen verfügten durch eigene Dienstbesprechungen in einzelnen Bereichen über einen Informationsvorsprung gegenüber den Schulämtern. Herr Haas zeigte Verständnis für diesen Hinweis und signalisierte in diesem Zusammenhang große Offenheit für Optimierungen im Informationsfluss. Zudem ist geplant, die für Fachberatungen zuständigen Schulräte künftig intensiver in strategische Entwicklungen auf Regierungsebene einzubinden.
Die Vorsitzenden des BSV Oberbayern dankten Herrn Haas für das offene Gespräch, seine klaren Rückmeldungen und die Bereitschaft, konkrete Verbesserungsvorschläge aufzunehmen.
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Am Samstag, dem 18. April 2026, veranstaltete der Bezirksverband Unterfranken seine traditionelle Frühjahrswanderung für Kolleginnen und Kollegen im Dienst und im Ruhestand. Kollegin Margit Holzgartner hatte die ca. 12 km lange „Traumrunde Marktbreit-Obernbreit“ angeboten und perfekt organisiert. Start und Ziel war die wunderschöne Ortschaft Marktbreit im Landkreis Kitzingen.

Der Rundweg bot beeindruckende Ausblicke vom Maintal bis zum Steigerwald.

Eine Mittagsrast in der Gaststätte „Schönblick“ wurde von der wanderfreudigen Gruppe gerne angenommen.

Insgesamt erlebte die Gruppe einen erlebnisreichen „Wandertag“ mit vielfältigen Eindrücken und der hohe Gesprächsbedarf wurde sicher gedeckt.
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Am 25. März 2026 lud der Bezirksvorstand Unterfranken alle Mitglieder zu einem Frühjahrstreffen im Schloss des Marktes Werneck ein.

Eine Gästeführerin erläuterte sehr anschaulich die Geschichte des barocken Schlosses, das von Fürstbischof Friedrich Karl von Schönborn durch Balthasar Neumann in den Jahren 1733 bis 1745 als Sommerresidenz erbaut wurde. Die Gruppe besichtigte den Schlosshof, die Schlosskirche und den früheren barocken Fasanengarten, der zu einem Park im englischen Landschaftsstil umgestaltet wurde. Heute ist in dem Schloss ein Psychiatrisches Krankenhaus mit einer Abteilung Forensik und eine Orthopädische Klinik untergebracht. Durch diese Einrichtungen des Bezirks Unterfranken wird die weiträumige Anlage sinnvoll genutzt.
Im Café Balthasar im Schloss, mit Blick auf den Schlosspark, gab es bei Kaffee und Kuchen viele Gelegenheiten zu Begegnungen und zum Austausch.

