Sehr gerne folgten Jürgen Heiß und Stefan Pielmeier am 13. März 2025 der Einladung von Herrn MdL Felix Locke (Freie Wähler) in dessen Landtagsbüro. Neben klassischen standespolitischen Themen und Forderungen des BSV kamen aktuell relevante bildungspolitische Sachverhalte zur Sprache.
Der Landtagsabgeordnete und Parlamentarische Geschäftsführer der Freien Wähler-Fraktion zeigte dabei großes Interesse an den Belangen des Verbandes und der bayerischen Schulaufsicht. Er kündigte an, sich mit einzelnen Aspekten, wie dem Abbau vorhandener bürokratischer Hürden und der Besoldung von Schulaufsichtspersonal vertieft auseinanderzusetzen und diese in diverse Gremien einzuspeisen.
Knapp zwei Stunden nahm sich der bildungspolitische Sprecher der Freien Wähler Zeit, um standes- und bildungspolitische Themen zu erörtern. Der gelernte Bauingenieur und Berufsschullehrer ist auch Vorsitzender des Ausschusses für Fragen des öffentlichen Dienstes und Mitglied im Ausschuss für Bildung und Kultus.
Rund eineinhalb Stunden nahm sich die neue Leitung der Abteilung IV des StMUK, Frau Ltd. MRin Schwab - in Begleitung von Frau MRin Dr. Stückl - Zeit, um zentrale Themen und Anliegen des BSV zu beleuchten und zu diskutieren. Die Abteilungsleiterin zeigte sich dabei erfreulich offen und interessiert.
Gleich mehrfach wurde 2024 auf Veranstaltungen das „Jahr der Schulaufsicht“ ausgerufen. Universitäten, Stiftungen und politische Vertretungen befassen sich derzeit eingehend mit dieser Thematik. Auch die Kultusministerkonferenz (KMK) hat die Relevanz dieses Aspekts für sich erkannt. Dies ist unter anderem dem Vorstoß der Konferenz der Deutschen Schulaufsicht (KSD) zu verdanken. Der BSV hat sich dabei innerhalb des Dachverbandes und auf anderweitigen Ebenen maßgeblich eingebracht, unter anderem im Rahmen des Nationalen Bildungsforums 2024 (siehe daraus hervorgegangenes Thesenpapier).
Am 15.07.2024 lädt das StMUK erstmalig die Verbände aller Schularten zu einem fachlichen Austausch hinsichtlich der Personalversorgung an Bayerns Schulen ein. In Zukunft soll es im Sinne größtmöglicher Transparenz und in dialogischer Form Gespräche zur Verbesserung der Gesamtsituation geben. Praktisch in allen Schularten wird die Personalversorgung auch in den kommenden Jahren eine zentrale Herausforderung darstellen, allen voran im Bereich der Mittelschulen.
Jürgen Heiß, Landesvorsitzender im Bayerischen Schulaufsichtsverband e. V., begrüßt die seitens der Staatsministerin neu umgesetzte dialogische Form der Kommunikation und die intensive Beteiligung der Verbände bei der Personalversorgung. Gerne ist der Bayerische Schulaufsichtsverband bereit, in den für Herbst 2024 geplanten schulspezifischen Arbeitsrunden konkrete Vorschläge einzubringen. Neben der Schaffung universitärer Außenstellen zur Lehrerbildung sieht man in zahlreichen weiteren Teilbereichen Optionen, Personal für Grund- und Mittelschule zu generieren.